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Rohbau in Biberach fertig

Über 400 Mitarbeiter, Politiker, örtliche Repräsentanten, Vertreter der Sana AG, von VAMED und der Baufirmen sowie zahlreiche Bauarbeiter haben das Richtfest für das neue Biberacher Zentralkrankenhaus gefeiert.

Moderne Ausstattung, kurze Wege, vernetzte Strukturen: Mit dem Klinikneubau schaffen die Sana Kliniken im Landkreis Biberach die Basis für eine zukunftsweisende Patientenversorgung. Der Grundstein dafür wurde vor rund einem Jahr auf dem Baugelände gelegt; am Freitag, den 12. Juli konnte nun gemeinsam mit Mitarbeitern, Bauarbeitern sowie geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft das Richtfest gefeiert werden.

Auf dem zukünftigen Gesundheitscampus am Biberacher Hauderboschen entsteht derzeit auf rund 104.000 m² ein ganzheitliches Versorgungskonstrukt, welches verschiedenste Teilbereiche der Medizin an einem Standort vereinen und mit der damit verbundenen Vernetzung und Infrastruktur einmalig in der Region sein wird. Für die Menschen im Landkreis bedeutet dies eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung aus einer Hand: von der ambulanten Vorstellung über die stationäre oder ambulante Behandlung bis zur Nachsorge.

Als Herzstück des Campus entsteht aktuell das neue Zentralkrankenhaus – ein Klinikum der kurzen Wege und vernetzten Strukturen. Innovative Medizinkonzepte, ein breites Leistungsspektrum mit zertifizierten Abteilungen und Zentren sowie die optimale Anordnung der Bereiche mit Verbindungsgängen zu den angrenzenden Gebäuden entsprechen dabei nicht nur den neusten medizinischen Entwicklungen, sondern auch den Anforderungen an eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sowie einen modernen Arbeitgeber. Schließlich soll das neue Klinikum nicht nur modernste Strukturen für die Patienten, sondern auch ein attraktives Arbeitsumfeld für die Klinikmitarbeiter bieten.

Der Startschuss für das 100-Millionen-Euro-Projekt – davon stammen 61,72 Millionen Euro aus Fördermitteln aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes sowie aus Landesmitteln des Landes Baden-Württemberg – fiel bei klirrender Kälte im März 2018 mit dem Spatenstich. Das Fundament für die Gesundheitsversorgung von morgen wurde im darauffolgenden Juli im Rahmen der feierlichen Grundsteinlegung gesetzt. Seither hat der Klinikrohbau Stein für Stein Gestalt angenommen und präsentierte seine Dimensionen zum Richtfest jetzt in vollendeter Form.

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Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen

„Es freut mich, dass wir diesen weiteren großen Meilenstein auf dem Weg zum neuen Biberacher Zentralkrankenhaus heute mit so vielen Menschen feiern können. Menschen, die uns auf dem Weg hierher mit großem persönlichem Einsatz begleitet haben und uns weiter begleiten werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die heute ihren neuen Wirkungskreis erstmalig erleben und mit denen wir gemeinsam dieses Krankenhaus zukünftig mit Leben und kompetenter Medizin füllen werden. Handwerker und Bauverantwortliche, die für uns unsere Pläne und Visionen vom neuen, modernen Zentralkrankenhaus umsetzen. Ein herzliches Dankeschön an Sie alle. Ganz besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle nochmals bei Herrn Minister Lucha für die hervorragende Förderung sowie die partnerschaftliche und stets konstruktive Zusammenarbeit im Sinne einer zukunftsweisenden Gesundheitsversorgung für den Landkreis Biberach. Das neue Zentralkrankenhaus mit Gesundheitscampus wird dabei passgenau auf die Anforderungen der heutigen Medizin zugeschnitten sein. Die Erkrankungen und Behandlungsmethoden sind vielfältiger und komplexer, als sie es noch vor einigen Jahren waren. Daher ist die Vernetzung zwischen den Fachbereichen sowie zwischen stationärer und ambulanter Versorgung wichtiger denn je. Hier am Gesundheitscampus werden sich vielfältige Synergien entwickeln, von denen unsere Patienten und nicht zuletzt auch unsere Mitarbeiter profitieren werden.“

Aufsichtsratsvorsitzender Jan Stanslowski

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Jan Stanslowski beschrieb das Zentralkrankenhaus in seinem Grußwort als eine nachhaltige Investition in hoch attraktive Arbeitsplätze. Gleichzeitig leiste das Leuchtturmprojekt der Sana Kliniken einen wertvollen Beitrag zur Infrastrukturerneuerung im ländlichen Raum sowie zum Ausbau der Gesundheitsversorgung nach modernstem Standard: „Vieles ist dabei schon geschafft, sodass wir heute das Richtfest, das Fest für die Baufirmen und die Bauarbeiter, die an diesem Bauprojekt mitgewirkt haben, feiern können. Im Namen der Sana Kliniken AG und des Aufsichtsrates möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die seit über einem Jahr ihr Herzblut in den Bau unseres neuen Zentralkrankenhauses auf dem Gesundheitscampus stecken.“

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha wies in seinem Grußwort darauf hin, dass dem Biberacher Neubau für das Land ein besonderer Stellenwert zukomme. Immerhin handele es sich dabei um die größte Fördermaßnahme des Landes aus dem Krankenhausstrukturfonds. Er verband dies mit der klaren Botschaft: „Wir stehen zu einer modernen, flächendeckenden Gesundheitsversorgung, gerade im ländlichen Raum. Und wir unterstützen ganz besonders diejenigen Krankenhausträger, die ihre stationären Strukturen den aktuellen Herausforderungen entsprechend umbauen und zukunftsfähig ausrichten.“

Landrat Dr. Heiko Schmid

Landrat Dr. Heiko Schmid beschrieb das neue Krankenhaus als „Kernelement für eine moderne stationäre medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Biberach“. Der Neubau stärke ganz erheblich den zentralen Klinikstandort: „Wir können so gemeinsam mit Sana eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung auf einem hohen Niveau sicherstellen, und zwar 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Es entsteht ein richtiger Gesundheitscampus. Das Zentrum für Psychiatrie Bad Schussenried baut derzeit ein gerontopsychiatrisches Zentrum mit stationären Betten, mit einer Tagesklinik und einer psychiatrischen Ambulanz. Rege Bautätigkeit herrscht beim Dialysezentrum der PHV sowie dem neuen Ärztezentrum am Klinikum. Die Radiologie ist bereits in Betrieb. Es entsteht außerdem eine neue Rettungswache des DRK. Flächen gibt es auch weiterhin am Hauderboschen, um auch kliniknahe Dienstleistungen und Notwendigkeiten bauen zu können.“

Torsten Grätz, Mitglied der Geschäftsleitung von VAMED

„An der Planung und Errichtung des neuen Biberacher Krankenhauses wirken sehr viele Menschen mit, die hier ihre Wünsche und Ideen sowie ihr Fachwissen, ihre Erfahrung und ihre Arbeitskraft einbringen. Das Richtfest symbolisiert nun einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel: In Teamarbeit mit den Sana Kliniken eine hochmoderne Infrastruktur für die Patientenversorgung der Zukunft in der Region zu schaffen.“


Weiterführende Informationen

Der fünfgeschossige Neubau wird eine Gesamtnutzungsfläche von 16.800 m² haben. Alleine für die sieben Operationssäle sind 1.100 m² eingeplant. Standard werden 2-Bett-Zimmer mit eigenem Bad, Toilette, TV und WLAN sein; darüber hinaus wird es eine Wahlleistungsstation mit 28 Betten und gehobener Ausstattung geben. Je nach Entwicklung der Belegungszahlen können die vorgesehenen 370 auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden.

Was sind die nächsten Schritte?

Rund 16.000 m³ Stahlbeton und circa 31.500 m² Deckenfläche wurden im Rahmen der Rohbauarbeiten verarbeitet. Nach der Fertigstellung des Klinikrohbaus geht es nun mit dem Innenausbau weiter. Für diesen werden etwa 8.900 m² nichttragende Mauerwerkswände und rund 25.000 m² Trockenbauwände errichtet. Darüber hinaus werden unter anderem 560 Elementfenster sowie circa 200 m² Pfosten-Riegel-Fassade montiert. Letzteres ist die gängige Konstruktionsmethode, um großflächige, filigrane Glasfassaden zu errichten. Weiter werden etwa 31.500 m² Böden sowie rund 30.000 Meter Heizleitungen in den Decken für die thermoaktivierte Betondecke verlegt; dies entspricht in etwa der Strecke von Biberach nach Ehingen. Darüber hinaus werden circa 52.500 m² Wandfläche, mehr als 46-mal die Grundfläche der Reichstagskuppel des Deutschen Bundestags, zu streichen sein.


VAMED 2018 mit größtem Wachstum in der Unternehmensgeschichte

VAMED AG hat im vergangenen Jahr 38 Gesundheitseinrichtungen in Deutschland mit Schwerpunkt auf Rehabilitation und Pflege übernommen und durch weitere Firmenzukäufe sein Angebot bei High-End Dienstleistungen weiter verstärkt. Zugleich ist die VAMED im Umsatz auch organisch um 17 % gewachsen. In Summe erhöhte sich 2018 der konsolidierte Umsatz um 38 % auf 1,7 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 45 % auf 110 Mio. Euro an. Dies bedeutete das größte Wachstum in der Unternehmensgeschichte und das 18. Rekordergebnis in Folge.


  • Umsatz 2018 um 38 % auf 1,7 Mrd. Euro gestiegen, EBIT + 45 % auf 110 Mio. Euro

  • 38 Post-Akut Einrichtungen in Deutschland übernommen

  • High-End Dienstleistungen für Krankenhäuser durch Firmenzukäufe weiter gestärkt

  • Neue Krankenhausprojekte in Angola, China, Indonesien, Nicaragua, Oman und Trinidad-Tobago

  • Geschäftsvolumen 2,2 Mrd. Euro, mehr als 27.000 Mitarbeiter

  • Rekord-Auftragsbestand von 2,4 Mrd. Euro

  • Anteil des Dienstleistungsgeschäfts von 51 % auf 58 % gestiegen

  • Konzernzentrale in Wien neu adaptiert und erweitert


Dr. Ernst Wastler, Vorstandsvorsitzender der VAMED AG: „2018 markiert für die VAMED einen Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung. Der Aufstieg zu einem führenden Rehabilitationsanbieter in Europa und unsere neuen internationalen Krankenhausprojekte bedeuten für uns einen signifikanten Wachstumssprung. Mittlerweile haben wir in 88 Ländern mehr als 900 Gesundheitsprojekte realisiert. Die starke Auftragslage im Projektgeschäft, die wachsende Bedeutung unserer Dienstleistungen und unsere einzigartige Wertschöpfungskette sichern uns auch in Zukunft weiteres Wachstum.“

Unter Einbeziehung sämtlicher Bereiche, für die die VAMED die Management-Verantwortung trägt, erwirtschaftete das Unternehmen 2018 ein Geschäftsvolumen von 2,2 Mrd. Euro. Mit insgesamt 67 Post-Akut Einrichtungen zählt die VAMED nun zu den führenden Rehabilitationsanbietern Europas. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 18.000 auf mehr als 27.000 Beschäftigte an. In Österreich zählt die VAMED rund 6.300 Mitarbeiter – 700 davon nun in der Konzernzentrale in Wien, die die VAMED im Zuge ihres Wachstums neugestaltet und stark erweitert hat.

Neue internationale Krankenhausprojekte

Die VAMED entwickelt, plant, errichtet und betreibt Gesundheitseinrichtungen in allen Bereichen des Gesundheitswesens und ermöglicht durch ihr Financial Engineering auch die Finanzierung neuer Projekte – von der Prävention über Akut-Medizin bis hin zur Rehabilitation und Pflege.
Neue Krankenhaus-Projektaufträge erhielt die VAMED 2018 unter anderem in Angola, China, Indonesien, Nicaragua, Oman und Trinidad-Tobago. Der Auftragseingang im Projektgeschäft lag mit 1,2 Mrd. Euro um 12 % über dem Rekordniveau des Vorjahrs. Der Auftragsbestand erreichte per Jahresende mit 2,4 Mrd. Euro und einem Zuwachs von 13 % ebenfalls eine neue Bestmarke.

Im Bereich High-End Dienstleistungen hat die VAMED den britischen Medizintechnik-spezialisten Avensys UK Ltd. (Kidderminster) und die deutsche Medserv-CE GmbH Clinical Engineering (Sulzbach/Saar) erworben. Der Anteil des Dienstleistungsgeschäfts am Gesamtumsatz der VAMED hat sich durch die Firmenzukäufe, den Erwerb der deutschen Post-Akut Einrichtungen und weiteres organisches Wachstum von 51 % auf 58 % erhöht. Als technischer Dienstleister betreut die VAMED nun weltweit 840 Gesundheitseinrichtungen mit rund 193.000 Betten.

Post-Akut Versorgung für sämtliche Indikationen – Ausbau der Reha in Österreich

Die zum 1. Juli 2018 erworbenen Post-Akut Einrichtungen in Deutschland ergänzen das bestehende Angebot in der Neurologie, Orthopädie, Onkologie, Psychosomatik, Kardiologie und Geriatrie. Außerdem sind die neuen VAMED-Einrichtungen führend in der Kinder- und Jugendlichen-Neuro-Frührehabilitation und betreiben Kompetenzzentren für die immer wichtiger werdenden Indikationen Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel (HTS). Das Rehabilitationsangebot der VAMED deckt damit sämtliche Indikationen ab.

Schon bisher verfügte die VAMED als führender Reha-Anbieter in Österreich, der Schweiz und Tschechien über eine einzigartige Gesundheitskompetenz in der Post-Akut Versorgung. In Österreich hat die VAMED ihr Rehabilitationsangebot 2018 weiter ausgebaut und in St. Veit im Pongau die erste familienorientierte Rehabilitation für Kinder- und Jugendliche mit Krebs- und Stoffwechselerkrankungen eröffnet. Der Leuwaldhof in St. Veit im Pongau ist das 25. Private-Public-Partnership-Projekt (PPP), das die VAMED realisiert hat.

1,7 Mrd. Euro-Großauftrag in Deutschland schreitet voran

Die VAMED gilt als Pionier von PPP im Gesundheitswesen. Das bisher größte PPP-Projekt entsteht derzeit in Deutschland: Gemeinsam mit ihrem Projektpartner errichtet die VAMED das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck, die neue Universitätsmedizin des 21. Jahrhunderts.

Der Auftrag ist als Lebenszyklusprojekt konzipiert und beinhaltet nach Inbetriebnahme auch die Verfügbarhaltung und technische Betriebsführung samt Reinvestitionen bis 2044. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 1,7 Mrd. Euro.

Ausbildungszentrum in Tschechien erworben – Neues Robotik-Reha-Kompetenzzentrum in der Schweiz

In Tschechien hat die VAMED Mediterra eine private Krankenpflegefachschule in Melnik übernommen. In den kommenden vier Jahren will die VAMED die derzeit über 100 Ausbildungsplätze am Standort verdoppeln.

In der Schweiz hat die VAMED Rehaklinik Zihlschlacht mit einem Technologiepartner und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) unter dem Namen Revigo ein neues Trainings-, Ausbildungs- und Entwicklungszentrum für Robotik-unterstützte Rehabilitation gegründet.

Insgesamt beschäftigt die VAMED in ihren Gesundheitseinrichtungen rund 10.000 Ärzte, Therapeuten und Pfleger. Das umfassende medizinische Know-how ihrer Ärzte hat die VAMED in einem International Medical Board vernetzt.

VAMED Vitality World baut Marktposition weiter aus

Weiter auf Wachstumskurs ist die VAMED auch mit der VAMED Vitality World, dem österreichischen Marktführer bei Thermen- und Gesundheitsresorts. Die Zahl der Eintritte erhöhte sich 2018 auf mehr als 3,2 Millionen. Vor allem dank erfolgreicher neuer Premium-Angebote und eines starken Besucherzuwachses in der Therme Wien, Europas größter Stadttherme, hat die VAMED Vitality World ihre Marktposition weiter ausgebaut.


UKSH-IT erneut als SAP-Kompetenzzentrum ausgezeichnet

Die gemeinsame IT-Servicegesellschaft des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und von VAMED ist von der SAP SE zum sechsten Mal in Folge als SAP-Kompetenzzentrum CCoE (Customer Center of Expertise) für einen Zeitraum von zwei Jahren zertifiziert worden. Das IT-Team des UKSH erreichte in den administrativen Verfahren, im Systembetrieb und im Service Management erneut die Höchstpunktzahl von 200 Punkten. Damit gehört das UKSH zu den besten zehn Prozent der zertifizierten Unternehmen weltweit.

IT des UKSH belegt Spitzenposition im internationalen Vergleich

Seit 2007 ist die IT des UKSH alle zwei Jahre erfolgreich als SAP Kompetenzzentrum zertifiziert worden. Die 2-tägige Prüfung erstreckt sich auf die fachliche und technische Anwenderunterstützung im Störungsfall, das Benutzer- und Lizenzmanagement für die eingesetzten SAP-Applikationen und die Koordination von Entwicklungsanträgen bei der SAP AG. Das Zertifikat wird an Unternehmen verliehen, die neben den erforderlichen Methoden, technischen Kenntnissen und Werkzeugen nicht zuletzt auch über effiziente Arbeitstechniken verfügen, um SAP-Systeme erfolgreich und innovativ zu betreiben. Im stetigen Fokus hierbei sind sowohl die Zufriedenheit der Endanwender, die laufenden Systemkosten und nicht zuletzt die Erschließung von Wirtschaftlichkeitsreserven zur Verbesserung des „Return-of-Invest (SAP)“.

VAMED seit 2010 IT-Partner des UKSH

Die IT des UKSH wurde im Jahr 2010 erfolgreich teilprivatisiert. Daraus resultierten zwei neue Firmen: die UKSH Gesellschaft für Informationstechnologie (GfIT) und die UKSH Gesellschaft für IT Services (UKSH ITSG). Direkt im UKSH verankert ist die Stabsstelle IT. Diese drei Organisationen nehmen alle Aufgaben für eine leistungsfähige IT im UKSH wahr. Die beiden Gesellschaften sind als Tochtergesellschaften des UKSH in Zusammenarbeit mit VAMED zuständig für die Sicherstellung des IT-Betriebes. Die Stabsstelle IT ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung von IT-Projekten und die strategische Ausrichtung.

Mehr zum Projekt

Bild: Irina Lipp (links) und Yvone Schulz (2.v.r.) überreichen das SAP-Zertifikat an Dr. Werner Pauls (2.v.l.) und Jörg Niehaus.


Richtfest in Ludwigsfelde

Das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde hat mit allen Projektbeteiligten Richtfest für den Neubau gefeiert, der künftig die Rettungsstelle, die Radiologie sowie Bettenstationen beherbergen wird und den VAMED als Generalunternehmer errichtet. Ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung wurden mit dem traditionellen Richtspruch, vorgetragen von VAMED-Bauleiter Ulrich Häntschel, und dem symbolischen Einschlagen des letzten Sparrennagels die Rohbauarbeiten abgeschlossen.

Die neue Rettungsstelle im Erdgeschoss ermöglicht künftig eine moderne Form der Zusammenarbeit, durch die den Patienten schneller und effizienter geholfen werden kann. Ebenfalls im Erdgeschoss findet die Radiologie ihren Platz, die mit einem MRT, einem 16-Zeilen-CT und einem volldigitalisierten Röntgengerät ausgestattet sein wird. Der MRT wurde bereits in das Gebäude eingebracht und soll noch im Dezember – vorfristig und vor Fertigstellung des Gesamtgebäudes – in Betrieb gehen, um die langen Wartezeiten auf einen MRT-Termin in der Region zu verkürzen.

Auf den oberen drei Ebenen werden die Stationen mit insgesamt 99 Betten eingerichtet; der Einzug der Patienten ist für den Herbst 2019 vorgesehen. Die modern ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen sanitären Anlagen werden im Neubau ringförmig um den zentralen Kern des Gebäudes angeordnet. Damit ermöglicht der Neubau nicht nur eine zeitgemäße und effiziente medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten, sondern steigert zugleich die Attraktivität des Krankenhauses, das die Grund- und Regelversorgung in der südlich von Berlin gelegenen Kleinstadt sicherstellt.

 

Der Ärztliche Direktor Burkhard Schult schlägt symbolisch den letzten Nagel ein.


Biberach: Grundstein gelegt

Rund vier Monate ist es her, seit der Spatenstich am 1. März den Beginn der Baumaßnahmen auf dem künftigen Gesundheitscampus am Hauderboschen eingeläutet hat. Mit der heutigen Grundsteinlegung ging der Bau des neuen Biberacher Zentralkrankenhauses nun in die nächste Phase über. Die Sana Kliniken des Landkreises Biberach begingen den Festakt auf dem Baugrundstück gemeinsam mit Vertretern des Landkreises, der Stadt Biberach sowie den Bauverantwortlichen und rund 100 geladenen Gästen.

Seit dem Spatenstich am 1. März dieses Jahres ist viel passiert auf dem Baugrundstück am Hauderboschen. Die Aushubarbeiten sowie die Baustelleneinrichtung verliefen planmäßig, drei Krane der neusten Technik mit einer Ausladung von bis zu 60 Metern und einer Hakenhöhe von bis zu 54 Metern stehen zwischenzeitlich – der vierte wird voraussichtlich Ende Juli gestellt – und die Arbeiten am Fundament sind in vollem Gange. Die Baugrube ist gewachsen und hat über die Monate Gestalt angenommen.

Nächste Bauphase beginnt

Mit der feierlichen Grundsteinlegung am Mittwoch, den 4. Juli, wurde nun die nächste Bauphase eingeläutet. Der Rohbau wird in den nächsten Monaten Stein um Stein entstehen – die symbolischen ersten Steine wurden heute gemeinschaftlich gelegt und vermauert. Dafür ging es nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Beate Jörißen sowie Grußworten von Landrat Dr. Heiko Schmid, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jan Stanslowski und VAMED-Geschäftsführer Gert Glawar zur zeremoniellen Grundsteinlegung in die Baugrube.

Hier wurde die Zeitkapsel zunächst mit traditionellen Gegenständen befüllt, die den nachfolgenden Generationen einen Einblick in das Bauprojekt vermitteln und einige zeitgeschichtliche Spuren hinterlassen sollen. Nach der anschließenden Segnung durch die Klinikseelsorger Johannes Walter und Albrecht Schmieg wurde die Kapsel gemeinschaftlich vermauert und dem Bauvorhaben abschließend durch die obligatorischen Hammerschläge weiterhin Glück und Erfolg mit auf den Weg gegeben.

„Solides Fundament für neue medizinische Maßstäbe“

Für Bauherrin Beate Jörißen eine besondere Zeremonie, deren Bedeutung weit über den eigentlichen Baubeginn hinausgeht, den sie markiert: „Sinnbildlich veranschaulichen diese Steine vielmehr ein solides Fundament für neue medizinische Maßstäbe, die wir für den Landkreis Biberach setzen werden. Für unsere Patientinnen und Patienten und nicht zuletzt für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das eigentliche Fundament darstellen, auf das wir tagtäglich bauen“, so die Geschäftsführerin in ihrer Begrüßungsansprache.

Ein solches Großprojekt kann dabei nur gemeinschaftlich mit einer Vielzahl an internen und externen Wegbegleitern zum Erfolg gebracht werden. Der reibungslose und partnerschaftliche Ablauf ist dabei keine Selbstverständlichkeit. „Mein aufrichtiger Dank gilt daher auch heute denjenigen, die mit uns den bisherigen Weg voller kleiner und großer Meilensteine geebnet haben und die mit uns den Weg auch weiterhin bis zur planmäßigen Inbetriebnahme des neuen Klinikums Mitte 2020 gehen werden.“

Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen, Aufsichtsratsvorsitzender Jan Stanslowski, Landrat Dr. Heiko Schmid, Oberbürgermeister Norbert Zeidler und VAMED-Geschäftsführer Gert Glawar (v.l.n.r.) legen den Grundstein für das neue Sana Klinikum am Biberacher Hauderboschen

„Einer der bedeutendsten Krankenhausbauten von Sana“

„In Biberach entsteht aktuell einer der bedeutendsten Krankenhausbauten der Sana Kliniken“, so Aufsichtsratsvorsitzender Jan Stanslowski. „Mit der heutigen Grundsteinlegung wird das neue Zentralkrankenhaus für den Landkreis Biberach nun gegenständlich. Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Patienten und Mitarbeitern, auf ein Krankenhaus der kurzen Wege und der vernetzten Strukturen, auf innovative Konzepte sowie auf maximalen Komfort und attraktive Arbeitsbedingungen. Gemeinsam werden wir das Klinikum nach Fertigstellung mit medizinischer, pflegerischer sowie therapeutischer Kompetenz und Fürsorge betreiben.“

„Es entsteht wirklich etwas Großes“

Auch Landrat Dr. Heiko Schmid geht in seinem Grußwort auf die Bedeutung des Bauprojektes ein: „Auf dem neuen Gesundheitscampus entsteht wirklich etwas Großes. Insofern ist es ein guter Tag für die Stadt Biberach, ein sehr guter Tag für die Menschen im Landkreis Biberach und für die Sana, die in diesem neuen Krankenhaus die modernste medizinische Versorgung anbieten wird. Dem Bauverlauf wünsche ich weiterhin alles Gute und vor allen Dingen Unfallfreiheit.“

„Mit der Grundsteinlegung macht die Sana Klinik einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen und erstklassigen Klinik“, so Oberbürgermeister Norbert Zeidler. „Als Stadt Biberach freuen wir uns außerordentlich, dass der Bau wie geplant voranschreitet und unsere Bürgerinnen und Bürger schon bald in hervorragender klinischer Infrastruktur versorgt werden können. Den weiteren Bauverlauf werden wir wie bisher unterstützend begleiten.“

„Partnerschaftlich auf diesen Meilenstein hingearbeitet“

„Auf die Grundsteinlegung für das neue Zentralkrankenhaus in Biberach haben wir uns besonders gefreut, weil wir mit allen Projektbeteiligten intensiv und partnerschaftlich auf diesen Meilenstein hingearbeitet haben“, sagt VAMED-Geschäftsführer Gert Glawar. „Wir werden auch weiterhin unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Planung und Errichtung von rund 850 Gesundheitseinrichtungen auf fünf Kontinenten einbringen, um den Neubau zügig zum vereinbarten Termin und in hoher Qualität fertigzustellen. Unser Anspruch ist ein modernes Krankenhaus für Biberach, das den Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich macht und den Ärzten sowie Pflegekräften ein hochprofessionelles Arbeitsumfeld bietet.“

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Weiterführende Informationen: Zahlen – Daten – Fakten

Der fünfgeschossige Neubau wird eine Gesamtkubatur von rund 140.000 m³ sowie eine Gesamtnutzungsfläche von 16.800 m² haben. Alleine für die sieben Operationssäle sind 1.100 m² eingeplant. Standard werden 2-Bett-Zimmer mit eigenem Bad, Toilette, TV und WLAN sein; darüber hinaus wird es eine Wahlleistungsstation mit Einzelzimmern geben. Je nach Entwicklung der Belegungszahlen können die vorgesehenen 370 auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden. Das Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf circa 100 Millionen Euro, rund 60 Millionen Euro an Fördermitteln steuert das Land Baden-Württemberg bei.

Den offiziellen Förderbescheid bekamen Geschäftsführerin Beate Jörißen und Sana-Regionalgeschäftsführer Andreas Ruland am 25. Juni 2018 persönlich von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha im Biberacher Sana Klinikum überreicht.

Generalübernehmer und damit für den Bau gesamtverantwortliches Unternehmen ist die VAMED Health Project GmbH. Die aktuellen Rohbauarbeiten umfassen rund 16.000 m³ Stahlbeton und circa 31.500 m² Deckenfläche, einschließlich der Bodenplatte. Diese wird als wasserdichte Stahlbetonkonstruktion errichtet. Planmäßig werden die Bodenplatte sowie rund 30 Prozent der aufgehenden Wände und Pfeiler in den nächsten sechs bis acht Wochen fertiggestellt.

Die Technikzentralen werden dann in einzelnen Bereichen um rund 1,40 Meter gegenüber dem Untergeschoss abgesenkt. Für die spätere Installation von Medienleitungen für Wärme, Wasser und medizinische Gase werden unterhalb der Bodenplatte sogenannte Kollektorgänge angeordnet. Ebenfalls unterhalb der Bodenplatten werden die Grundleitungen für die Abwasser- und Regenwasserabführung liegen – für das Klinikum ist ein konsequentes Trennsystem geplant.

Des Weiteren war aufgrund des örtlichen Baugrunds in den vergangenen Monaten eine Tiefgründung erforderlich. Dafür wurden an circa 200 Stellen sogenannte Betonplomben bis auf den tragfähigen Boden in einer Tiefe von 5,5 Metern unterhalb der Bodenplatte geführt. Allein dafür wurden rund 3.000 m³ Beton verbaut; dies entspricht rund 500 Betonmischfahrzeugen. Bei den Aushubarbeiten wurde punktuell außerdem Fels, ein sogenannter Nagelfluh, vorgefunden, der mit einem speziellen Meißelbagger abgetragen werden musste.


VAMED übernimmt Rehakliniken von HELIOS

Fresenius ordnet das stationäre Reha-Geschäft im Konzern neu und schafft damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum von Fresenius Helios und Fresenius Vamed. Zum 1. Juli 2018 werden 38 Gesundheitseinrichtungen und 13 Service-Gesellschaften in Deutschland mit Schwerpunkt auf stationärer Rehabilitation und Pflege von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen. Damit stärkt Fresenius Vamed seine Position als ein führender Anbieter der Post-Akutversorgung in Europa. Fresenius Helios konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.

Das Transaktionsvolumen beträgt 485 Mio €, inklusive der Übernahme von Netto-Finanzverbindlichkeiten von 15 Mio €. Die Finanzierung erfolgt konzernintern. Das zu übertragende stationäre Reha-Geschäft wird im Jahr 2018 voraussichtlich einen Umsatz von rund 460 Mio € und einen EBIT von rund 37 Mio € erzielen.

Im Zuge der Transaktion übernimmt Fresenius Vamed auch die rund 7.700 Mitarbeiter dieses Bereichs.

Mit Blick auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen werden die beiden Unternehmensbereiche ihre in Deutschland und Spanien bereits erfolgreich erprobte Kooperation weiter intensivieren.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die Reha ist und bleibt für Fresenius ein wichtiger Teil der Behandlung unserer Patienten. Unsere große Kompetenz auf diesem Gebiet bündeln wir nun bei Fresenius Vamed und schaffen so die Plattform für weiteres internationales Wachstum. Gleichzeitig schärfen wir das Wachstumsprofil von Fresenius Helios mit einer noch klareren Ausrichtung auf die Akutversorgung von Patienten. Und darüber hinaus ebnen wir den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit beider Unternehmensbereiche zum Wohle unserer Patienten.“

Fresenius Vamed ist bereits heute ein führender Reha-Anbieter in Österreich, der Schweiz und Tschechien und ist seit 2017 auch in Großbritannien in diesem Bereich aktiv. Künftig verfügt Fresenius Vamed über insgesamt 63 stationäre Gesundheitseinrichtungen in fünf europäischen Märkten.

Fresenius Helios bleibt auch nach der Übertragung des stationären Reha-Geschäfts auf Fresenius Vamed der größte private Krankenhausbetreiber Europas mit insgesamt 137 Krankenhäusern und rund 100.000 Mitarbeitern in Deutschland und Spanien. Zum strategischen Fokus gehören auch weiterhin neben Akut-Kliniken die akut-nahe ambulante Versorgung inklusive Prävention sowie die nicht-stationäre Nachsorge.


Grundsteinlegung in Ludwigsfelde

Heute ist der Grundstein für den Chirurgie-Neubau des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow gelegt worden. Bevor die sogenannte Zeitkapsel mit Urkunde, Tageszeitungen und Münzen feierlich versenkt und vermauert wurde, sprachen die Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, der Bürgermeister der Stadt Ludwigsfelde, Andreas Igel, Ludwigsfeldes Pfarrer Bernd Dechant sowie der Kuratoriumsvorsitzende des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, Christoph W. Stange, Grußworte.

Der Neubau an der Südwestseite des Krankenhauses wird auf drei Ebenen Platz für insgesamt 99 Betten bieten. Er ist notwendig, da das in den 1980er-Jahren errichtete chirurgische Bettenhaus nicht mehr den Erfordernissen eines modernen Krankenhauses entspricht. Zudem wird der Neubau künftig die Rettungsstelle und die Radiologie mit MRT beherbergen. Während der MRT schon im Herbst dieses Jahres den Betrieb im Neubau aufnehmen soll, ist der Einzug der Patienten für den Sommer 2019 vorgesehen.

Die modern ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen sanitären Anlagen werden im Neubau ringförmig um den zentralen Kern des Gebäudes angeordnet sein. Damit ermöglicht der Neubau nicht nur eine zeitgemäße und effiziente medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten, sondern steigert zugleich die Attraktivität des Krankenhauses.

Die Baukosten werden 16,25 Millionen Euro betragen. Ihre Finanzierung erfolgt größtenteils über ein Darlehen. Entworfen wurde der Neubau vom Architekturbüro AEP Architekten Eggert Generalplaner GmbH. Die Arbeiten erfolgen unter Federführung des Generalübernehmers VAMED Health Project GmbH, der den Neubau schlüsselfertig übergeben wird. Der Umbauaufwand in den bestehenden Gebäuden wird durch Lage und Konzeption des Neubaus so gering wie möglich gehalten.

Pressebericht Märkische Allgemeine


Abgeordnete besuchen UKSH-Baustelle

Die gesundheits- und wissenschaftspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen informierten sich am heutigen Montag, 16. April 2018, über den Fortschritt des Baulichen Masterplans des UKSH am Campus Kiel. Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH, führte die Vertreter der Fraktionen durch das neue Hauptgebäude und gab Auskunft über den Baufortschritt.

Nachdem die Landesregierung den Weg zur baulichen Erneuerung des UKSH frei gemacht hatte, wurden am 30. September 2014 die Verträge mit dem Bieterkonsortium BAM/VAMED unterschrieben. Kurze Zeit später rollten auf den Großbaustellen in Kiel und Lübeck die ersten Bagger und nach den Grundsteinlegungen 2015 konnten bereits im April 2017 in Kiel und im September 2017 in Lübeck Richtfeste gefeiert werden. Für Frühjahr 2019 ist die Übergabe der ersten Einheiten im Hauptgebäude in Kiel geplant, so dass nach der anschließenden Umzugsphase bereits Mitte 2019 die ersten Kliniken ihre Arbeit im neu errichteten Hauptgebäude aufnehmen können.

Die Fraktionsvertreter konnten sich vor Ort einen Eindruck von den enormen Dimensionen des Bauvorhabens machen. Am Campus Kiel werden nach der Fertigstellung Neubauflächen von 64.378 Quadratmetern entstanden sein. Darüber hinaus werden 20.007 Quadratmeter umgebaut, 6.540 Quadratmetern teilsaniert und weitere 18.497 Quadratmeter Bestandsflächen renoviert sein.

Zusammen mit dem Campus Lübeck wird am UKSH auf insgesamt über 255.000 Quadratmetern gebaut, saniert und renoviert. Die Fläche ist etwa viermal so groß wie das Schloss Versailles. Allein für das Hauptgebäude in Kiel wurden über 6.100 Tonnen Stahl verbaut – das entspricht in etwa dem Gewicht des Eiffelturms.


VAMED baut internationale Präsenz weiter aus VAMED baut internationale Präsenz weiter aus

VAMED hat 2017 mit einem EBIT von 76 Mio. Euro sein zwölftes Rekordjahr in Folge erzielt. Der Auftragseingang übertraf den Vorjahreswert um 8 Prozent und liegt bei 1,1 Mrd. Euro. Neue Markteintritte gelangen der VAMED im vergangenen Jahr in Dänemark, Spanien, Äquatorial-Guinea, Sambia und Nepal. Bis 2020 will die VAMED ihre globale Präsenz von derzeit mehr als 80 auf 100 Länder erweitern.


  • VAMED feiert 12. Rekordjahr in Folge: EBIT +10% auf 76 Mio. €, Umsatz 2017 +6% auf 1,228 Mrd. €

  • Auftragsbestand 2,1 Mrd. € (+ 9%), Auftragseingang 1,1 Mrd. € (+ 8%)

  • Mit rund 70% Auslandsumsatz unterstreicht die VAMED auch 2017 ihre Rolle als wesentlicher österreichischer Exportmotor

  • VAMED baut Marktposition in der Schweiz aus und erwirbt die Rehaklinik Seewis

  • Erwerb von cleanpart healthcare macht VAMED zum deutschen Marktführer in der Sterilgutversorgung


Dr. Ernst Wastler, Vorstandsvorsitzender der VAMED AG: „Wir haben eine Schlüsselrolle im internationalen Gesundheitswesen übernommen. Heute tragen wir mit unserer einzigartigen Kompetenz aus 35 Jahren Erfahrung in Planung, Errichtung und Betrieb von Gesundheitseinrichtungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung weltweit bei. Wir sind damit hervorragend positioniert, um im globalen Wandel des Gesundheitswesens die medizinische Betreuung aller Patientinnen und Patienten nach den neuesten Erkenntnissen in aller Welt sicherzustellen – von der Poliklinik bis zum Universitätskrankenhaus.“

35 Jahre VAMED: Rund 850 Gesundheitsprojekte auf fünf Kontinenten realisiert

Die VAMED plant, finanziert, errichtet und betreibt Gesundheitseinrichtungen in allen Bereichen des Gesundheitswesens – von der Prävention über Akut-Medizin und Post-Akutversorgung bis hin zur Rehabilitation und Pflege. In Summe hat die VAMED seit ihrer Gründung vor 35 Jahren rund 850 Gesundheitsprojekte realisiert. Per 31. Dezember 2017 stieg der Auftragsbestand im Projektgeschäft erstmals über die 2 Mrd. Euro-Grenze und erzielt mit dem Höchststand von 2,1 Mrd. Euro ein Plus von 9 Prozent gegenüber Ende 2016.

Die VAMED erzielte 2017 rund 70 Prozent ihrer Umsätze außerhalb von Österreich und stellt damit ihre Rolle als österreichischer Exportmotor eindrucksvoll unter Beweis: Projektaufträge zur Errichtung neuer Krankenhäuser kamen unter anderem aus Ulan Bator in der Mongolei, aus Kasama in Sambia, aus Vientiane in Laos, aus Wewak in Papua-Neuguinea und aus Biberach in Deutschland. Die beauftragten Projekte reichen dabei von der Poliklinik in Afrika, die der medizinischen Grundversorgung dient, bis hin zu Allgemeinen und Universitäts-Krankenhäusern zur spitzenmedizinischen Versorgung.

Die Kompetenz der VAMED im Bereich der technischen Dienstleistungen und Gesamtbetriebsführung von Gesundheitseinrichtungen wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt. Das Dienstleistungsgeschäft erbrachte 2017 erstmals mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes. Als technischer Dienstleister betreut die VAMED nun 670 Gesundheits-einrichtungen mit rund 153.000 Betten. In mehr als 50 Einrichtungen trägt sie die Verantwortung für die gesamte Betriebsführung.

Zukäufe stärken Marktposition in Deutschland und Schweiz

In der Schweiz erwarb die VAMED die renommierte Rehabilitationsklinik Seewis im Kanton Graubünden. Nur fünf Jahre nach dem Start als Anbieter von Rehabilitation in der Schweiz kann die VAMED damit ihre dortige Marktposition als zweitgrößter privater Rehabilitationsanbieter weiter ausbauen und mit ihren mittlerweile drei Rehabilitationseinrichtungen alle wichtigen Indikationen in der Rehabilitation abdecken.

Anfang November erwarb die VAMED die Mehrheit der Anteile an der deutschen cleanpart healthcare GmbH. Durch diese Übernahme stärkt die VAMED den wichtigen Bereich der High-End-Dienstleistungen und wird zum führenden Sterilgut-Dienstleister Deutschlands.

VAMED realisiert 25. Public Private Partnership (PPP) - Projekt

In Österreich hat die VAMED vor wenigen Tagen die erste familienorientierte Kinder- und Jugendrehabilitation eröffnet. Der Leuwaldhof in St. Veit im Pongau bietet Rehabilitationsplätze für 32 Kinder und Jugendliche mit Krebs- und Stoffwechselerkrankungen sowie für bis zu 50 Angehörige. Nach dem Auftrag des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) zur Errichtung von Strahlentherapiezentren im Krankenhaus Hietzing und am SMZ-Ost ist dies bereits das 25. PPP-Projekt der VAMED.

Dr. Ernst Wastler, Vorstandsvorsitzender der VAMED AG: „Die VAMED ist weltweit Pionier bei PPP im Gesundheitswesen und als einziger Gesundheitsdienstleister in der Lage, alles aus einer Hand anzubieten. Angesichts angespannter öffentlicher Haushalte gewinnt die Frage nach Finanzierungslösungen von Gesundheitseinrichtungen an Bedeutung. Die VAMED ist auch in diesem Bereich ein kompetenter und verlässlicher Partner.“

Als Österreichs führender privater Anbieter von Rehabilitation betreibt VAMED aktuell 18 Einrichtungen in Österreich, der Schweiz und in Tschechien. Zugleich ist die VAMED mit mehr als 3,2 Million Gästen in acht Häusern der VAMED Vitality World (VVW) auch Österreichs größter Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts und betreibt mit dem Aquaworld Resort Budapest auch das größte Thermenresort Ungarns.

Forschungsaktivitäten intensiviert – Individualisierte Medizin prägt künftiges Angebot

Mit dem Institut für Gender Medizin hat die VAMED in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien 2017 erstmals eine Gesundheitseinrichtung eröffnet, die sich ausschließlich der Forschung widmet. Aus den Ergebnissen dieser Forschung erwartet sich die VAMED wichtige Erkenntnisse, die zukünftig in allen VAMED Gesundheitseinrichtungen zur Erweiterung des Angebots beitragen werden.

Zugleich treibt die VAMED auch Initiativen in der Big-Data-Analytik zur Optimierung von Lebenszyklus- und Investitionskosten, im Building Information Modeling (BIM) oder in der Telemedizin voran. Mit ihrer Innovationsführerschaft, ihrer umfassenden Wertschöpfungskette, ihrer breiten internationalen Marktpräsenz und ihrem Auftragsbestand von über 2 Mrd. Euro ist die VAMED auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt und erwartet 2018 neuerlich ein nachhaltiges profitables Wachstum.

Zuwächse bei allen Unternehmenskennziffern – 700 zusätzliche Jobs

Unter Einbeziehung sämtlicher Betriebe, für die das Unternehmen die Gesamtverantwortung trägt, erwirtschaftete VAMED 2017 ein Geschäftsvolumen von insgesamt 1,7 Mrd. Euro. Der konsolidierte Konzernumsatz der VAMED AG stieg 2017 um 6 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Der Betriebserfolg (EBIT) konnte um 10 Prozent auf 76 Mio. Euro gesteigert werden. Das Vorsteuerergebnis (EBT) übertraf mit 74 Mio. Euro den Vorjahreswert um 11 Prozent. Für 2018 erwartet die VAMED AG neuerlich ein erfolgreiches Wachstum.

Die Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VAMED hat sich 2017 erneut um insgesamt 700 auf rund 18.000 Beschäftigte erhöht. In Österreich beschäftigt die VAMED aktuell über 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Baubeginn in Ludwigsfelde

Am Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow hat VAMED mit den Bauarbeiten für ein neues Bettenhaus der Chirurgie begonnen. Auf drei Ebenen wird der Neubau an der Südwestseite des Krankenhauses Platz für insgesamt 99 Betten bieten. Er wird notwendig, da das in den 1980er-Jahren errichtete chirurgische Bettenhaus nicht mehr den Erfordernissen eines modernen Krankenhauses entspricht. Zudem wird der Neubau künftig die Rettungsstelle und die Radiologie mit MRT beherbergen. Während der MRT selbst schon im Herbst dieses Jahres den Betrieb im Neubau aufnehmen soll, ist der Einzug der Patienten für den Sommer 2019 vorgesehen.

Die modern ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen sanitären Anlagen werden im Neubau ringförmig um den zentralen Kern des Gebäudes angeordnet sein. Damit ermöglicht der Neubau nicht nur eine zeitgemäße und effiziente medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten, sondern steigert zugleich die Attraktivität des Krankenhauses.

Die Baukosten werden 15,75 Millionen Euro betragen. Ihre Finanzierung erfolgt größtenteils über ein Darlehen. Entworfen wurde der Neubau vom Architekturbüro AEP Architekten Eggert Generalplaner GmbH. Die Arbeiten erfolgen unter Federführung des Generalübernehmers VAMED Health Project GmbH, der den Neubau schlüsselfertig übergeben wird. Der Umbauaufwand in den bestehenden Gebäuden wird durch Lage und Konzeption des Neubaus so gering wie möglich gehalten.