Bis 2021 modernisiert VAMED das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck grundlegend und verantwortet zugleich über 30 Jahre den technischen Betrieb. Dafür braucht es erfahrene Experten. Wir stellen einige von ihnen stellvertretend vor. Mehr zum Projekt


 

Dirk Eversberg

Architekt und Leiter der Planungskoordination

„Das Hauptziel unserer Planung besteht darin, ein modernes Klinikum mit heller, offener und freundlicher Atmosphäre zu schaffen.“

Welche Aufgaben haben Sie als Planungskoordinator für die Bau-Arge?

Meine Aufgaben sind sehr vielschichtig. Mit den Nutzern, also den Ärzten und Mitarbeitern des UKSH, diskutieren mein Team und ich über die konkrete Ausstattung, Lage und Beschaffenheit aller Funktionsräume auf den Stationen. Dabei geht es um die großen Fragen: Welche Raumgrößen werden auf den Stationen benötigt? Wie muss die medizinische Ausstattung sein? Wie müssen die Gebäude im Inneren geplant werden, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen? Aber es geht auch genauso um die kleinen Fragen: Welcher Fußbodenbelag oder welche Türen sind geeignet? Wir stimmen uns aber nicht nur mit dem Bauherrn ab, auch Fachingenieure und Behörden sind in die Planungen eingebunden.

Wie werden diese Anforderungen dann umgesetzt?

Unsere Aufgabe als Planungskoordinatoren ist es dann, zusammen mit Architekten und Fachingenieuren die beste bauliche Lösung zu finden und so in die Pläne einzuarbeiten, dass später jeder Handwerker genau weiß, was wie gebaut werden soll.

Wie soll das Krankenhaus der Zukunft aus Sicht des Planers aussehen?

Das große Ziel beim Klinikum der Zukunft ist eine Verbesserung der gesamten Atmosphäre und Abläufe. Zusammen mit dem UKSH haben wir einen Grundplan entwickelt, wie das spätere Klinikum aussehen soll. Diagnose- und Behandlungsbereiche werden besser zusammengefasst und auf den neuesten medizinischen Stand gebracht. Hierdurch verkürzen sich in den Ambulanzen auch die Wartezeiten der Patienten für Diagnose und Behandlung deutlich. Das Hauptziel unserer Planung besteht darin, ein modernes Klinikum mit heller, offener und freundlicher Atmosphäre zu schaffen, in dem sich Patienten, Besucher und Mitarbeiter wohlfühlen können.

Worin liegt die Herausforderung?

Das UKSH ist seit dem 19. Jahrhundert stetig gewachsen und verfügt daher über eine Vielzahl von Gebäuden aus unterschiedlichen Erstellungszeiten. Die besondere Herausforderung besteht einerseits darin, den Neubau in den Bestand zu integrieren – optisch und funktional. Andererseits bauen wir die daran angrenzenden Bestandsgebäude um, damit auch sie zukünftig den baulichen Anforderungen einer Spitzenmedizin gerecht werden.

Was reizt Sie daran?

Mich reizt die Komplexität des UKSH-Projektes. Es handelt sich ja im Grunde um zwei Teilprojekte in Kiel und Lübeck mit ähnlichen Herausforderungen. An beiden Standorten sollen die baulichen Standards verbessert und angeglichen werden. Die Behandlungsqualitäten für die Patienten und die Arbeitsbedingungen für das Personal verbessern sich so deutlich. Als Leiter der Planungskoordination verantworte ich die Planung standortübergreifend. Das ist eine große Herausforderung, die sehr viel Mühe, aber auch viel Freude bereitet.

Was planen Sie aktuell?

Neben dem großen Neubau in Kiel planen wir aktuell den Umbau des bestehenden OP-Zentrums sowie den Umbau und die Erweiterung der HNO-Klinik zu einem „Kopfzentrum“. Wir errichten ja nicht nur einen kompletten Neubau, sondern modernisieren auch die bestehenden angrenzenden Gebäude, um so ein leistungsfähiges Klinikum der Zukunft zu schaffen. Diese Umbauten sind schwierig zu planen, denn man darf nicht nur an den zukünftigen Zustand denken. Auch der gegenwärtige Klinikbetrieb muss ja weiterhin funktionieren. Deshalb können Umbauten nur Stück für Stück erfolgen. Das muss in der Planung berücksichtigt werden. Am Ende müssen alle Puzzleteilchen ineinander passen.

Was haben Sie zuvor gemacht?

Ich habe mich bereits früh in meinem Architekturstudium auf den Krankenhausbau spezialisiert. Vor dem UKSH-Projekt war ich für die Charitè in Berlin tätig. Dort war ich unter anderem an der Masterplanung für die drei Charité-Campi und auch für die Sanierung des Bettenhochhauses maßgeblich beteiligt.

Wie gefällt es Ihnen Kiel?

Ich bin ein wasserverbundener Mensch, schwimme viel und habe letzten Sommer mit dem Kiten begonnen. Daher gefällt mir die Nähe zum Wasser sehr gut. Ich wohne in Schilksee – dort ist es sehr schön. An der Kieler Skyline fasziniert mich besonders die Kulisse der gigantischen Schiffe aus aller Welt im Hafen, die sich jeden Tag ändert. Ein Nachteil für mich ist die doch sehr große Entfernung zu meiner Heimat Berlin. Dadurch kann ich alte Freundschaften nicht mehr so regelmäßig pflegen, wie ich das gerne täte.


 

Wolfgang Boll

Leiter der technischen Hausmeister in Kiel

"Ich und meine Mitarbeiter kommen manchmal auf 15.000 Schritte am Tag."

Herr Boll, was macht ein technischer Hausmeister?

Wir, die technischen Hausmeister am UKSH, sind dann zur Stelle, wenn Inventar aller Art beschädigt oder defekt ist. Wir kümmern uns um klemmende Türen, Betten oder defekte Leuchtmittel – um viele kleine Mängel, die sich bei so einem großen Krankenhaus schnell häufen und die Mitarbeiter und Patienten stören. Die technischen Hausmeister sind aber nicht nur zur Stelle, wenn es etwas nicht funktioniert: Wir sind ebenso für das regelmäßige Wechseln der medizinischen Gase für den OP verantwortlich und beschildern Gebäude und Gelände, damit sich alle auf dem Campus zurechtfinden. Wir arbeiten auch eng mit den Bereichen Sanitär, Elektro und Lüftungstechnik zusammen, denn eine klare Trennung ist meist nicht möglich: Alle müssen an einem Strang ziehen.

Welche Aufgaben haben Sie als Leiter der technischen Hausmeister?

Ich koordiniere die Einsätze der 13 Hausmeister, die verteilt auf dem Campus Kiel in Hausmeisterwerkstätten tätig sind. Das ist sehr wichtig. Wir erhalten Meldungen vom gesamten Campus, der 22 Hektar groß ist. Außerdem kümmern wir uns um die Technik weiterer Gebäude außerhalb, zum Beispiel der Blutspende im Citti-Park. Wir gehören ja zur ersten Einsatztruppe vor Ort, wenn schnell etwas repariert werden muss. Daher ist es notwendig, die Einsätze schnell und effizient zu koordinieren. Letztes Jahr konnten wir so 13.000 Aufträge bewältigen.

Als Leiter bin ich außerdem für die Schadensbeurteilung zuständig, ob etwas repariert werden kann oder ausgetauscht werden muss.

Also hat man auch als Leiter keinen einfachen Bürojob?

Keinesfalls. Ich habe das mal gemessen: Ich und meine Mitarbeiter kommen manchmal auf 15.000 Schritte am Tag. Auf dem Campus und gerade in den Gebäuden muss man weite Strecken zurücklegen, und etwas zum Reparieren gibt es überall.

Seit 1.7.2015 sind Sie bei der FMSH, der gemeinsamen Servicegesellschaft von VAMED und BAM am UKSH. Wie hat sich Ihre Arbeit dadurch verändert?

Die wichtigste Neuerung sind die mobilen Geräte, die jeder Hausmeister bekommen hat. Egal ob FMSH oder nicht. Dadurch erhalten die Hausmeister, die auf dem Campus unterwegs sind, schnell Meldungen über Schäden und Mängel. Sie sehen, wo und was defekt ist. Auch ein Rückruf für Rückfragen ist möglich. Das erleichtert die Arbeit auf dem weitläufigen Campus natürlich.

Welche Herausforderungen bestehen weiterhin im Alltag?

Die Gebäude des UKSH sind teilweise sehr alt. Wenn beispielsweise ein Türschloss ausgetauscht werden muss, können wir nicht immer auf den heutigen Standard zurückgreifen und müssen Sonderanfertigungen besorgen oder extra bestellen. Da dauert die Reparatur natürlich länger, was sehr ärgerlich ist.

Dann sind Sie und Ihre Arbeit auch von den anstehenden baulichen Veränderungen betroffen?

Definitiv, und als gelernter Hochbautechniker verstehe ich auch etwas vom Bau. Ich unterstütze generell die Baumaßnahmen am UKSH. Bei Gebäudeabnahmen achte ich auf eine sorgfältige Ausführung, weil ich aus dem Alltag ja weiß, welche Schäden sonst später in der Gebäudetechnik entstehen können. Beispielsweise dürfen im Linoleumboden keinerlei offene Fugen sein, in denen sich früher oder später Wasser sammeln kann.

Vom anstehenden Neubau erhoffe ich mir vor allem eine Einheitlichkeit in Kiel und Lübeck. Wenn wir beispielsweise die gleichen Leuchtmittel im OP benutzen, vereinfacht das die Bestellungen und unsere Arbeit enorm.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Spaß?

Ich mag die Vielseitigkeit in meinem Beruf: Es passiert immer was Neues und es kommt oftmals anders als man denkt. Ich führe ein engagiertes Team, das immer 100 Prozent gibt. Außerdem gefällt mir der Kontakt mit verschiedenen Menschen: Handwerkern, Ärzten und Pflegepersonal. Aber alle haben das gleiche Ziel, dass alles schnell wieder reibungslos funktioniert. Und dafür sorge ich.


 

Florian Cordts

Techniker und verantwortlich für die Brandmeldeanlage

"Ich sorge dafür, dass die komplexe Brandmeldeanlage mit all ihren Komponenten immer funktioniert."

Was gehört alles zu der Brandmeldeanlage?

Zur der Brandmeldeanlage am UKSH Campus Lübeck gehören ca. 12.500 Brandmelder, die an den Decken bzw. in den Zwischendecken montiert sind und automatisch die Feuerwehr verständigen und ca. 1.000 Handmelder an den Wänden, die im Brandfall von jedem betätigt werden können. Dazu kommen unzählige Komponenten die von der Brandmeldeanlage angesteuert werden, wie z.B. Brandschutztüren, Rauchabzüge, Aufzüge, Lichtrufanlagen und Warntongeber die akustische, aber auch optische Warnsignale für taube Menschen geben.

Das Herzstück der Anlage sind die vier Brandmeldehauptzentralen mit 83 Unterzentralen. Hier laufen alle Informationen über die Brandmelder ein. Sobald ein Brandalarm ausgelöst wurde, werden die Berufsfeuerwehr und die hausinternen Rettungskräfte benachrichtigt, unter anderem die Sirenen angesteuert und die Brandschutztüren schließen automatisch.

Bei einer Wartung wird nur die entsprechende Brandmeldezentrale freigeschaltet und deren Melder auf Funktion überprüft. Die umliegenden Brandmelder bleiben aber weiter aktiv, so dass der Schutz jederzeit gewährleistet ist.

Worin liegen Ihre Aufgaben?

Ich sorge dafür, dass diese komplexe Anlage mit all ihren Komponenten immer funktioniert. Ist ein einzelner Brandmelder defekt und gibt beispielsweise Fehlalarm, muss er ausgetauscht werden.

Ich betreue die Wartungs- und Installationsfirmen im Brandmeldebereich. Ich kontrolliere dabei, ob alle Hand- und Brandmelder bei der Wartung ausgelöst wurden oder ob die installierten Melder vorschriftengemäß montiert worden sind. Dazu gibt es Wartungsprotokolle, die ich auswerten muss: Wo gibt es Mängel, was muss ausgetauscht oder repariert werden.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, wo und welche Komponenten der Brandschutzanlage – wie z.B. Brandmelder, Sirenen und Rauchabzüge – verbaut sind. Diese Liste mit tausenden Datensätzen pflege und aktualisiere ich regelmäßig.

Was ist das Schwierige bei einer so großen Anlage wie im UKSH?

Die Herausforderung auf einem so großen Krankenhausgelände ist die Koordination und Abwicklung der gesamten Abläufe. Denn der Krankenhausbetrieb soll ja im Normalfall ungestört weiterlaufen.

Wie beeinflusst das Bauvorhaben in den nächsten Jahren Ihre Arbeit?

Im geplanten Neubau auf dem UKSH Campus Lübeck werden nach meiner Schätzung weitere tausende Brandmelder und zahlreiche weitere Komponenten der Brandschutzanlage verbaut. Meine Abteilung wird bei der Planung behilflich sein. Natürlich muss ich diese Anlagen dann auch in der Liste erfassen und in die Wartungsabläufe integrieren.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit für die FMSH, der gemeinsamen Servicegesellschaft von VAMED und BAM, am UKSH Spaß?

Ich mache meine Arbeit gerne. Ich schätze die abwechslungs- und bewegungsreiche Arbeit, denn ich bin jeden Tag an einer anderen Ecke des Klinikums unterwegs.


 

Jessica Wergin

Koordinatorin für die Terminplanung

„Intensive Abstimmungen erleichtern die Umsetzung enorm“

Sie koordinieren die Terminpläne. Wie kann man sich das vorstellen?

Im gemeinsamen Vertrag mit dem UKSH wurden die Fertigstellungstermine für die Neu- und Umbauten in einem Rahmenterminplan tagesgenau vereinbart. Während der jetzigen Planungs- und Bauphase verfeinern wir diesen Terminplan und fügen Zwischenschritte ein. Dabei stellen wir uns beispielsweise folgende Fragen: Wann müssen wir mit dem Bauen beginnen, um rechtzeitig fertig zu sein? Wann muss die Planung abgeschlossen sein, damit wir anfangen können zu bauen? Wann ist der Rohbau fertig, um mit dem Innenausbau zu starten? Von diesen Meilensteinen ausgehend betrachte ich die Zeiten rückwirkend und lege gemeinsam mit dem Planungs- und Bauteam fest, wann wir mit allem starten müssen, um im Zeitplan zu sein.

Wie machen Sie das konkret?

Ich bin konkret für den Planungsterminplan für die Bauabschnitte in Lübeck verantwortlich, dazu gehören der große Anbau an das Zentralklinikum und die vielen Umbauten im Bestand. Hierzu stimme ich mich mit den Planungskoordinatoren, Architektenbüros und den Planern für die technische Gebäudeausstattung ab, denn diese Bereiche sind am planungsintensivsten. Gemeinsam legen wir fest, wie lange die Ausarbeitung beispielsweise der OP-Ausstattung in Anspruch nimmt, wann wir die Barrierefreiheit planen und so weiter. Dabei gleichen wir ständig die Arbeitsstände ab. Verschiebungen intern sind natürlich möglich, solange der festgesetzte Endtermin für den Kunden eingehalten wird. Der Planungsterminplan wird zudem laufend mit dem Bauterminplan abgeglichen, so dass das Geplante auch umgesetzt werden kann.

Warum ist das wichtig, alle Zwischentermine im Voraus so genau festzulegen?

Alle Pläne müssen von uns intern und auch vom Bauherrn geprüft werden. Wir legen im Terminplan Fristen fest, bis wann Pläne vorliegen müssen und bis wann sie von der ARGE UKSH geprüft werden, bevor sie der Bauherr prüfen und freigeben kann. Für die vielen Freigabeläufe und beteiligten Personen ist es wichtig, im Voraus genau zu wissen, wann mit welchen Entwürfen zu rechnen ist. Das UKSH bespricht beispielsweise die Pläne über die Raumausstattung mit den eigenen Abteilungen und Mitarbeitern. Nur mit einem gewissen Vorlauf kann das UKSH dafür sorgen, dass zu dieser Zeit alle wichtigen Vertreter zur Abstimmung da sind. Diese Absprachen sind für eine partnerschaftliche und termingerechte Zusammenarbeit einfach notwendig.

Die Abstimmungen klingen sehr umfangreich. Wie lange dauern solche Abstimmungen denn?

Intensive Abstimmungen im Vorfeld erleichtern die Planung, die Umsetzung und spätere Abnahme enorm. Sie sind in der Tat sehr umfangreich, es sind mehrere Termine pro Geschoss notwendig. Der Planungslauf nur für das Geschoss 01 in Lübeck dauert insgesamt rund ein Jahr, da dieses sowohl den Eingangsbereich als auch die Notaufnahme und viele andere wichtige Klinikeinrichtungen des neuen Zentralklinikums beinhaltet. Gemeinsam mit dem UKSH erfolgten mehrere Freigabeläufe für die Grundrisse, Wandansichten und Detailplanungen.

Ist die Terminplanung bei einem so großen Projekt wie dem UKSH schwieriger als bei kleinen Bauprojekten?

Da wir kein Krankenhaus auf der grünen Wiese errichten, sondern teilweise im laufenden Betrieb umbauen, müssen wir viel mehr Abhängigkeiten und Unvorhersehbares in der Planung berücksichtigen. Im Vorfeld wurden beispielsweise in Kiel wichtige Leitungen im Baufeld des neuen Zentralklinikums umverlegt, da die Stromversorgung für die bestehenden Kliniken nicht einfach unterbrochen werden konnte. Wenn wir im Bestand die OP-Bereiche umbauen werden, müssen wir immer gewährleisten, dass trotzdem genügend Säle zur Verfügung stehen. Dies bedeutet einen höheren Aufwand und damit eine längere Bauzeit, aber eben auch eine höhere Genauigkeit in der Detailterminplanung.

Was reizt Sie daran hier mitzuwirken?

In diesem großen Projekt gibt es viele Themen und Akteure, die in anderen Projekten so nicht vorkommen oder so früh integriert sind, beispielsweise die Zusammenarbeit mit der FMSH, die schon während der Planungs- und Bauphase eingebunden ist und später die Gebäude abnimmt und sich um den Betrieb kümmert. Oder das Umzugsmanagement der FMSH, dessen Terminplanung natürlich stark mit unseren Terminen zusammenhängt. Der Umfang und die Tiefe der Planung sind einfach sehr groß.

Woran arbeiten Sie aktuell?

Da der „große“ Terminplan nicht täglich aktualisiert werden muss, unterstütze ich die Planungskoordination und kümmere mich um die Planung der neuen Kantine in Lübeck, die ab März 2017 errichtet wird, und um die Planung für den Umbau des Logistikzentrums mit Medizintechniklabor neben dem neuen Parkhaus in Lübeck.

Was haben Sie zuvor gemacht?

Vor dem UKSH-Projekt war ich rund zehn Jahre in der Projektsteuerung tätig und habe unter anderem beim Bau des neuen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin auf Seite des Bauherren, dem Bund, mitgewirkt und die termin- und kostengerechte Ausführung überwacht. Ich weiß daher, worauf Bauherren wie das UKSH achten, und nutze diese Erfahrung im UKSH-Projekt.

Wie gefällt es Ihnen Lübeck?

Ich wohne anders als die meisten meiner Kollegen nicht in Lübeck, sondern in Hamburg. Das Uniklinikum liegt leider am Rand der Stadt, so dass wir auf der Baustelle wenig von der sehr schönen Lübecker Altstadt sehen. Ab und an nutze ich dennoch die Gelegenheit, gemeinsam mit meinem Mann oder meiner Familie mal auf einen Kaffee bei Niederegger vorbeizuschauen.